Ludwig van Beethoven: Sonaten für Violoncello und Klavier, 19 Uhr, So., 28.03.2021, 19:00 Uhr

Sämtliche Sonaten für Violoncello und Klavier

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)

Deux Grandes Sonates pour le Clavecin ou Piano-Forte avec un Violoncelle obligé
Composées, et dediées à Sa Majesté Frédéric Guillaume II, Roi de Prusse
par Louis van Beethoven

– op. 5 Nr. 1 g-Moll (1796)

– op. 5 Nr. 2 F-Dur (1796)

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Grande Sonate pour Pianoforte et Violoncelle
composée et dédiée à Monsieur le Baron de Gleichenstein
par Louis van Beethoven

– op. 69 A-Dur (1807 – 1808)

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Deux Sonates pour le Pianoforte et Violoncelle
composées par L. van Beethoven

– op. 102 Nr. 1 C-Dur (1815)

– op. 102 Nr. 2 D-Dur (1815)

Wegen der Corona-Pandemie hat sich die Aufführung dieses Konzerts um ein Jahr verschoben.
Viele Besucher werden sich noch an die denkwürdige Aufführung aller Bach-Suiten, die Julian Steckel vor drei Jahren hier im Von-Busch-Hof gespielt hat, erinnern. Dieses Mal kommt er zusammen mit einem ebenso prominenten Partner, den wir auch schon mehrfach in Freinsheim gehört haben, mit Paul Rivinius.
Cellosonaten sind eine Erfindung von Beethoven. Für den musikbegeisterten Preußenkönig Friedrich Wilhelm II. komponierte der junge Beethoven die ersten Stücke dieser Art.

Wegen der Länge des Konzerts sind zwei Pausen eingeplant. Dieser Gliederung entsprechen auch die drei verschiedenen Lebensabschnitte des Komponisten, aus denen die Stücke stammen.
Nachtrag: Das Konzert wird im Kompakt-Format (ca. 70 Min.) aufgeführt werden. Welche Sonaten gespielt werden, wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben werden.

Julian Steckel

gehört zum Jahrgang 1982.
Über sein Ethos und seine Einstellung zum Cellospiel berichtet er folgendes: „Schon mein erster Lehrer hatte Leichtigkeit und Einfachheit zum Kernprinzip des Spielens erhoben. Hör dir zu, plane, was du tust, mach es lieber gleich richtig. Dieser Einsicht verdanke ich eigentlich alles."
Sein Spiel ist von einer Mühelosigkeit, die keine technischen Grenzen zu kennen scheint, eine energische Kraft, die scheinbar aus wenig Aufwand entsteht. Talent und die Kindheit im musikalischen Elternhaus sieht er als Geschenk, genau wie die Begegnung mit seinen Lehrern: Julian Steckel studierte u.a. bei Ulrich Voss, Gustav Rivinius, Boris Pergamenschikow, Heinrich Schiff und Antje Weithaas. Heute unterrichtet er selbst als Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater München.

Paul Rivinius

geboren 1970, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Seine Lehrer waren zunächst Gustaf Grosch in München, später dann Alexander Sellier, Walter Blankenheim und Nerine Barrett an der Musikhochschule in Saarbrücken. Nach dem Abitur studierte er zusätzlich Horn bei Marie-Luise Neunecker an der Frankfurter Musikhochschule und setzte seine Klavierausbildung bei Raymund Havenith fort. Ab 1994 war er Student an der Musikhochschule München uns schloss 1998 sein Studium mit Auszeichnung ab.
Er war Mitglied des Clemente Trio, das 1998 den renommierten ARD-Musikwettbewerb in München gewann und anschließend als «Rising Star»-Ensemble in den zehn wichtigsten Konzertsälen der Welt gastierte. Er gehört dem Akanthus Ensemble an und seit 2004 dem Mozart Piano Quartet.
Paul Rivinius lehrte viele Jahre als Professor für Kammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Er lebt heute in München.


Eintritt: 20 €

5,00 € (Reduzierter Eintrittspreis nur für Schüler und Studenten)
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